ein Blick auf unsere Zahlen!
Wie wichtig der Service von Hermann Hilft und die damit verbundene Dienstleistung unserer Partnersachverständigen ist, zeigt die folgende Auswertung unserer bisherigen Tätigkeiten. In diesem Beitrag findest du relevante Informationen über unsere abgeschlossenen Begutachtungen. Da es sich beim Großteil der von uns besichtigten Objekte um Neubauwohnungen bzw. gebrauchte Häuser handelt, haben diese zwei Kategorien die größte Relevanz.
Mängel in Neubauwohnungen
Bei neu gebauten Eigenheimen werden die Objekte auf Mängel untersucht und protokolliert. Deshalb stehen Kennzahlen wie „Anzahl der Mängel“ oder „Sanierungskosten pro Wohnung“ im Vordergrund.
Die besichtigten Neubauwohnungen, die Hermann Hilft im Zuge seiner Dienstleistung im Jahr 2021 besichtigt hat, haben eine durchschnittliche Größe von 84,93m², wobei pro Wohnung im Schnitt 23,73 Mängel gefunden wurden. Aus diesen Zahlen lässt sich ein Wert von 0,28 Mängel pro m² errechnen, die unsere Partnersachverständigen bei den Begutachtungen gefunden haben.
Kosten und Zeit: die Sanierungskosten für die Behebung der entdeckten Mängel betragen im Schnitt ca. 4.000€ pro Wohnung. Aber nicht nur Kosten, auch Zeit wird durch die frühzeitige Entdeckung und Behebung der Mängel gespart. Pro Käufer/in beläuft sich die Zeitersparnis dabei auf 12,84h, was in etwa 1,5 Urlaubstagen entspricht.
Zustand von gebrauchten Häusern
GEBRAUCHTE HÄUSER: Im Gegensatz zu Neubauobjekten wird bei gebrauchten Häusern kein Mängelprotokoll, sondern eine Zustandsbewertung erstellt. Deshalb sind für gebrauchte Häuser und Wohnungen andere Kennzahlen relevant als für neu gebaute Objekte.
Mehr Infos zu diesem Thema findest du hier.
Im Durchschnitt haben die von uns besichtigten Gebrauchthäuser eine Gesamtwohnfläche von 107,44m² und sind im Schnitt 48,38 Jahre alt, wobei die Zeitspanne der Baujahre sehr variiert. Die Spanne reicht dabei von 1778 (ältestes begutachtetes Haus) bis ins Jahr 2015.
Die durchschnittliche Bewertung der Objekte von Hermann Hilft liegt bei 3/5 Sternen. Dadurch, dass die meisten Immobilien bis zum Verkauf/der Besichtigung bewohnt waren, sind Abnutzungserscheinungen und Altersspuren normal.
Ist ein Haus aber wirklich sanierungsbedürftig (kaputte Heizung, keine Dämmung, undichtes Dach) oder man entscheidet sich für eine Aufwertung der Immobilie (bspw. den Einbau einer Fußbodenheizung) muss je nach Umfang mit durchschnittlichen Kosten von 1250€ pro m² gerechnet werden.
Was sind die häufigsten Sanierungsgründe?
Ab wann ein Haus sanierungsbedürftig ist, liegt oft im Auge des Betrachters und ist von der Kompromissbereitschaft des Käufers abhängig.
Beispiel: bei einer Besichtigung wird ein Holzboden mit vielen Striemen, Schrammen und Kratzern nicht höher bewertet als mit 2-3 Sterne und ist somit eigentlich sanierungsfähig. Wenn die Käufer/in aber kein Problem mit einem abgenutzten, zerkratzten Boden hat, kann auf die Sanierung verzichtet werden.
Alles über die Zustandsbewertung, wie diese abläuft und welche Faktoren sie beeinflusst findest du hier.
Die häufigsten Probleme, die eine Sanierung erfordern:
- Schlechte/gar keine Dämmung und andere bauphysikalische Probleme (bspw. Wärme, Schall, Luft,) bedingen sich oft gegenseitig. Oft kommen diese Probleme bei Dachstühlen vor, was die Energieeffizient senkt und in weiterer Folge hohe Kosten verursacht
- vorherige Sanierungen wurden nicht korrekt umgesetzt oder minderwertiges Material verwendet
- feuchte Kellerräumlichkeiten
- falsch eingebaute Fenster, die wiederum zu Energieverlust führen können
- ein schlechter Zustand des Dachs, Dachstuhl oder Dachhaut (Ziegel, Blech, Metallabdeckung, Folie…)
- versotteter Kamin: dies tritt in der Regel auf, wenn die Abgastemperatur im Schornstein zu niedrig ist und die Abgase somit ihren Taupunkt noch innerhalb des Kamins erreichen. Diese kondensieren und die teils ätzenden Stoffe setzen sich an der Innenseite fest
Solche Mängel können rasch zu hohen Kosten führen, falls sie nicht rechtzeitig entdeckt und behoben werden. Eine häufige und meist kostenintensive Folge ist beispielsweise Schimmelbildung.
Mehr zum Thema Schimmelbildung und -vorbeugung findest du in unserem Blog.
Unser Unternehmen in Zahlen
Das Jungunternehmen „Hermann Hilft“ wurde im Jahr 2019 von Dr. techn. Dipl-Ing. (FH) Wolfgang Ebner und BM Dipl.-Ing. Gerhard Stefan gegründet. Seit diesem Zeitpunkt unterstützen wir Käufer/innen eines neuen Eigenheims bei der Besichtigung und Übergabe des neu erworbenen Objekts. Mittlerweile bieten wir unseren Service flächendeckend in ganz Österreich an, was folgende Zahlen bedingt:
Seit dem letzten Geschäftsjahr (2020/2021) haben wir 41 Partnersachverständige in jedem Bundesland, insgesamt sind wir in 37 Bezirken vertreten. Dabei wurden in Summe über 28.250m² Nettowohnfläche besichtigt.
Da wir der Arbeitsqualität unserer Partnersachverständigen einen hohen Stellenwert zuschreiben, werden unsere Partner sorgfältig ausgewählt und bringen insgesamt mehr als 630 Jahre Berufserfahrung mit.